Was tun, wenn nichts hilft?

Was, wenn es dir einfach nicht gut geht? Wenn du keine Motivation hast, keinen Ansporn, du nicht weißt, wofür du morgens überhaupt aufstehst?

Dann ist das okay.

Du musst keine Artikel lesen mit Tipps, wie du dich wieder fröhlich machen kannst. Du musst keine lustigen Filme gucken oder Gute-Laune-Musik anmachen.

Du musst gar nichts. Denn du bist nicht hier, um zu funktionieren oder um irgend etwas zu leisten.

Du darfst tagelang nur im Bett rumliegen. Du darfst dich in den Schlaf weinen. Du darfst schlechte Laune haben.

Denn das Schlimmste, was du tun kannst, ist, dich dafür zu hassen, dass du nicht so funktinierst, wie die Gesellschaft das am liebsten hätte.

Leiste keinen Widerstand gegen die schlechten Gefühle. Nimm sie an. Heiße sie willkommen. Nimm sie als Zeichen, dass du Ruhe brauchst.

Vielleicht hilft dir folgendes:

Was wäre, wenn es einem kleinen Kind schlecht geht, es sich zurück zieht, weint?

Dann würdest du es in den Arm nehmen und trösten und sagen: es ist okay, dass du traurig bist, das musst du nicht unterdrücken, wein dich so lange aus, wie du möchtest.

Was, wenn dieses kleine Kind noch immer in dir drin ist und du dich endlich seiner annimmst? Wenn du endlich zuhörst, was es dir sagen will?

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