Angst vor dem Tod

Früher hab eich es vermieden, an den Tod zu denken, weil ich dann furchtbare Angst bekam.

Heute denke ich jeden Tag mehrmals daran und immer fühle ich mich danach dankbarer, dass ich am Leben sein darf.

Auf meinem Weg habe ich bisher folgendes gelernt: Dass man nichts mitnehmen kann und alles loslassen muss, wenn man nicht will, dass man unnötig leidet.

Das gilt im ersten Schritt natürlich für Materielles, aber ebenso für alles andere.

 

Ist es nicht irgendwie beruhigend, zu wissen, dass wir irgendwann in den ewigen Kreislauf des Universums eingehen? Dass wir schon jetzt darin sind? Dass eigentlich nichts, worüber wir uns stressen, wirklich Bdeutung hat?

Ich finde schon.

Wenn ich jeden Tag an den Tod denke, daran, dass ich irgendwann nicht mehr fühlen, denken, atmen kann, dann spornt mich das umso mehr an, jeden Tag auszukosten, jeden Moment. Jeden Tag etwas zu tun, was ich wirklich liebe.

Und vor allem: Mir nicht einreden zu lassen, was ich alles kaufen muss, um sicher zu leben.

Wenn du mal wieder in deinen Gedanken gefangen bist und total im Stress bist, dann versuche, in die Gegenwart zurück zu kommen. Atme tief ein und aus. Beobachte alles ganz genau, dein Inneres wie dein Äußeres. Jetzt gerade ist doch alles okay, oder? Nichts kann dir passieren, du bist einfach nur.

 

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